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Inspection du Travail et des Mines

Vers le niveau supérieur

Réformer l'Inspection du travail / LE QUOTIDIEN du 01.08.2007 / Page 3 / Alain Kleeblatt / Emploi / Travail - Luxembourg / Presse nationale du 01.08.2007

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Il y a des réformes urgentes qui mettent des années à être mises en œuvre. Tel est le cas de celle qui concerne l'lnspection du travail et des mines.

Disposer d'une bonne législation du travail, c'est bien. Pouvoir assurer les contrôles de cette législation, c'est mieux. Si nul ne conteste l'urgence de réformer l'lnspection du travail et des mines (ITM), le projet de loi déposé en novembre 2003 est à nouveau... entre les mains du Conseil d'État.

Alain Kleehlatt L'ITM est l'une des plus anciennes administrations du Grand-Duché. L'inspection des mines a été organisée par une loi de 1869, l'inspection du travail a été créée en 1902. Les dernières grandes réformes de cette administration remontent à... un arrêté grand-ducal du 26 mars 1945 et à une loi de 1974.

Si l'urgence de réformer la vieille dame ne fait pas de doutes, le ministre du Travail François Biltgen a toutefois tenu à l'étayer par deux rapports (ou audits) commandités auprès du Bureau international du travail (BIT) et au Comité des hauts responsables de l'inspection du travail (CHRIT). Les deux rapports ont été finalisés en janvier et mai 2003. La question suivante a été posée au BIT : ITTM est-elle en mesure de faire face aux mutations? Le bureau a répondu : «En l'état, cela paraît difficile, car elle n'a pas la possibilité d'anticiper les problèmes (interventions réactives) et il lui manque encore les compétences suffisantes et le cadre légal pour appréhender les "nouveaux risques"». Le CHRIT a notamment constaté que «sur un effectif de plus de 60 personnes qui travaillent à HTM, il n'y a que 5,5 équivalents temps plein qui sont réellement actifs sur le terrain.

L'aide de la douane Si ce dernier chiffre est à relativiser étant donné que depuis 1994 I'ITM, pour certaines de ses missions, peut collaborer avec l'Administration des douanes et accises, la réforme attendue doit aller bien au-delà d'une hausse des effectifs.

Sur un ton très dithyrambique, l'exposé des motifs retient ainsi que «L'lnspection du travail est appelée à évoluer de sa phase coercitive, bureaucratique prédominante vers son rôle complémentaire nouveau en tant que coordinatrice et génératrice de solutions aux problèmes qui préoccupent les travailleurs créatifs». Mais voilà que cette réforme à la fois urgente et indispensable, figurant à l'agenda des cinq derniers gouvernements, s'est une fois de plus enlisée dans les méandres législatifs, suite notamment à plusieurs oppositions du Conseil d'Etat dans son avis daté du 3 mai 2005.

Suite à deux séries d'amendements, la Chambre vient de solliciter un nouvel avis complémentaire au Conseil d'État. La dépêche a le mérite d'être accompagnée par le texte complet (amendé) et le texte coordonné après codification. Tenant compte du futur «statut unique», le nouveau texte remplace d'ailleurs toutes les occurrences de «travailleurs» par «salariés».

À noter que le président de la Chambre, s'adressant à son homologue, indique : «Compte tenu de l'urgence du projet de loi, je vous saurais gré, Monsieur le Président, si le Conseil d'État pouvait émettre son deuxième avis complémentaire dans un délai tel que le projet puisse être évacué à la rentrée parlementaire en octobre prochain».

Schlag gegen Schwarzarbeit - Luxemburger Wort du 18.07.2007 / (C.)

Baustellenstopps, Arbeitseinstellungen, Strafverfahren

Am Samstag, dem 14. Juli, haben zeitgleich mehrere Kontrollteams der interdisziplinären "Task-Force" (VEBIA) der "Inspection du Travail et des Mines" (ITM) die Kantone Clerf, Diekirch und Wiltz flächendeckend auf Schwarzarbeit überprüft.

Beteiligt waren diesmal die motorisierten Zollbrigaden Heinerscheid, Stolzemburg und Wiltz, die Spezialpolizei Diekirch, die Kommissariate Ettelbrück, Diekirch, Vianden der Polizei, die "Unité de garde et de reserve mobile" (UGRM), das Arbeitsamt und die Gewerbeaufsicht in gewohnter Zusammenarbeit mit den anderen Behörden.

Mehrere Varianten der Schwarzarbeit wurden von den Dienst tuenden Beamten festgestellt und u. a. in Fels, Feulen und Eschweiler/Wiltz mit 16 Protokollen geahndet. In keinem der Fälle konnte eine Handelsermächtigung bzw. eine Anmeldung der Dienstleister bei den Sozialversicherungen durch die selbst ernannten Unternehmer vorgezeigt werden. Die Samstagsarbeiter konnten ihrerseits auch keine zweite Steuerkarte vorlegen.

Mehrmals musste die Arbeit wegen übermäßiger Arbeitsdauer und Nichteinhaltung der gesetzlichen Ruhezeiten eingestellt werden, einmal sogar wegen fehlender Arbeitsfähigkeitsbescheinigung für Risikoposten.

Besonders hervorzuheben waren andererseits bei dieser Inspektion, dass wegen akuter Sturzgefahr der Arbeitnehmer u. a. durch fehlende kollektive Schutzmaßnahmen und fehlender bzw. der Benutzung nicht konformer Gerüste vier Baustellen auf Erlass der ITM geschlossen und sechs Sicherheitsverwarnungen ausgesprochen wurden. Ein Dutzend Mal fehlte anderweitig der vom Bauherrn zwingend zu bestellende Sicherheits- und Gesundheitskoordinator bzw. die obligate schriftliche Vorankündigung an die ITM sowie der Aushang der an der Baustelle tätigen Firmen und deren Subunternehmer, was eine befriste Abmahnung und, bei weiterer Zuwiderhandlung, strafrechtliche Sanktionen zur Folge hat.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich vorsätzliche, illegale Arbeit in organisiertem Umfang mit Sicherheit nicht lohnt, da die gegenwärtigen Kontrollen auch künftig zu jeder Zeit an allen Orten des Landes durchgeführt werden, dies auch während des streng geregelten Kollektivurlaubs.

Schlag gegen Schwarzarbeit Luxemburger Wort du 05.07.2007 / (C.)

Arbeiten an sechs Baustellen im Osten des Landes gestoppt

Mehrere Häuser an Feierabenden und Wochenenden illegal renoviert

Eine 24-köpfige "Task-force" aus Vertretern von vier Verwaltungen überprüfte kürzlich in den Kantonen Grevenmacher, Remich und Echternach flächendeckend Baustellen auf Schwarzarbeit. Dies teilte die Gewerbeinspektion gestern mit. Auf sechs Baustellen musste die Arbeit eingestellt werden.

Dass Schwarzarbeit weder ein Kavaliersdelikt, noch eine einfache Ordnungswidrigkeit ist, erfuhren mehrere Bauherren, die dabei ertappt wurden, als sie ohne Genehmigung ihr Haus renovieren ließen. Die Arbeiter wurden mit Bargeld entlohnt.

An der Aktion beteiligt waren die motorisierten Zollbrigaden aus Schengen und Wasserbillig, die Spezialpolizei Grevenmacher, die Kommissariate Echternach, Grevenmacher, Wasserbillig und Wormeldingen, das Arbeitsamt und die Gewerbeinspektion.

Mehrere Varianten der Schwarzarbeit wurden festgestellt und geahndet. Ein Mann, der tags-über einem geregelten Job nachgeht, erhielt von einem Kunden einen Mietnachlass für abends und an Wochenenden durchgeführte Arbeiten. In Echternach mussten zwei Asylbewerber, die einen "Freundschaftsdienst" leisteten, auf Anordnung der Diekircher Staatsanwaltschaft ihre Dachdeckerarbeiten einstellen.

Die Ableistung unerlaubter Überstunden und Verstöße gegen den Branchentarifvertrag wurden besonders streng auf etwa 48 Baustellen kontrolliert.

Nichtbeachtung der Ruhezeiten Sechsmal musste u.a. in Echternach die Arbeit wegen übermäßiger Überstunden und Nichtbeachtung der gesetzlichen Ruhezeiten eingestellt werden. Stress und Übermüdung können nachweislich zu fatalen Arbeitsunfällen führen und Berufskrankheiten zur Folge haben.

Wegen Absturzgefahr der Arbeiter durch fehlende Schutzvorkehrungen und die Benutzung nicht konformer Gerüste mussten auf Anordnung der Gewerbeinspektion die Arbeiten auf zwei Baustellen eingestellt werden. Achtmal fehlte der Sicherheitsund Gesundheitskoordinator bzw. die obligatorische schriftliche Anmeldung bei der Gewerbeinspektion sowie der Aushang der an der Baustelle tätigen Firmen und deren Subunternehmer.

Mit strafrechtlichen Folgen hat auch ein Firmeninhaber aus dem Fliesenhandwerksbereich zu rechnen, der ohne Erlaubnis des Arbeitsministeriums Arbeiter bei einem Kollegen ("pret illegal de main-d'oeuvre") Arbeiten durchführen ließ. Dies wird genauso streng wie Leiharbeit überwacht.

Eine beim Arbeitsamt eingetragene Person wurde vom Prüfer des Arbeitsamts einer illegalen Tätigkeit überführt und wird künftig auf die staatliche "aide au reemploi" verzichten müssen.

Schlüssfolgernd weist die Gewerbeinspektion darauf hin, dass vorsätzliche, illegale Arbeit in organisiertem Umfang keineswegs lohne, da auch künftig Kontrollen zu jeder Tageszeit an allen Orten des Landes durchgeführt werden können. Abgesehen vom unlauteren Wettbewerb, füge diese vorsätzlich organisierte Schattenwirtschaft insbesondere dem Arbeitsmarkt sowie dem Sozialversicherungs- und Gesundheitswesen einen auf einen achtstelligen Geldbetrag geschätzten Schaden zu. Die Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter am Arbeitsplatz werde meist fahrlässig, manchmal sogar auf kriminelle Art und Weise unterschätzt. Komme es zu Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten auf einem Privatgrundstück, helfe auch eine rückwirkende Anmeldung bei der Unfallversicherung oder eine "Mogel-Unfallerklärung" beim rechtmäßigen Arbeitnehmer am nachfolgenden Montag nichts mehr. Einer integralen Entschädigung der Familie des Unfallopfers, ähnlich wie bei Straßenunfällen, dürfte nichts mehr im Wege stehen.

Baustellen können wegen der aus der Schwarzarbeit resultierenden Gefahr geschlossen werden. Den "Hobby-Unternehmern", d. h. Personen, die mit System, ohne Erlaubnis und Ausbildung mit ganzen Teams arbeiten, drohen also hohe Strafen. Alle Akteure der Verantwortungskette werden behördlich und gerichtlich zur Rechenschaft gezogen. (C.)



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